Für Baumschlager hängen in Kärnten die Trauben
höher
Mit dem Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
kommt Raimund Baum-schlager zur Castrol-Rallye am 13. und 14. Juni
nach Kärnten. Der Remus-Pilot versucht nach seinen beiden Siegen
bei der Phyrn-Eisenwurzen und bei der Bosch Rallye den Hattrick zu
lan-den. Das wird dem Oberösterreicher allerdings schwer gemacht,
bringt doch der Tscheche Jan Kopecky die neueste Version des Skoda
WRC an den Start. Dazu kommen noch die Kärntner Brüder Ruben
und Thomas Zeltner, die mit Heimvorteil stärker als zuletzt fahren
werden.
Baumschlager steckt seine Ziele klar ab: Vom Auto her ist gegen
ein WRC nichts zu gewinnen, aber ausländische Topfahrer haben
sich selbst in überlegenen Autos bei uns immer schwer getan.
Wichtig ist für die Meisterschaft aber, dass zwischen mir und
meinen Verfolgern Ernst Haneder und Gottfried Kogler möglichst
viele A-Autos platziert sind, sagte der Führende in der
T-Mobile-Meisterschaft.
Die Rallye selbst stuft Baumschlager als schwierig und technisch
ein, allerdings auch als berechenbar. Nach den beiden langen
Sonderprüfungen am ersten Tag (21 und 25,5 km) sieht man schon,
wer wie einzuschätzen ist.