> Alfred Kramer fordert bei Castrol Rallye Baumschlager und Co.
zurück

 

Grp A-Sieger vom Lavanttal strotzt vor Selbstvertrauen, ist auf Sieg eingestellt.Harrach, Gassner, Kovar u. Zellhofer, ein Quartett das um Grp N-Erfolg kämpft.

Er fährt im Rahmen der T-Mobile Rallye Staatsmeisterschaft der Gruppe A in der Saison nur zwei Rallyes in Österreich und die ausschließlich in seiner Heimat Kärnten. Die erste, Anfang April im Lavanttal, hat Alfred Kramer auf seinem Mitsubishi gewonnen. Sein Erfolg war etwas glücklich, da der Führende Raimund Baumschlager auf der letzten Sonderprüfung ausgefallen ist. Trotzdem tankte Kramer dabei viel Selbstvertrauen und traut sich jetzt vor der Castrol Rallye im Raum Straßburg-St. Veit/ Glan am kommenden Wochenende einiges zu.

Ich habe in den letzten Wochen mit meinem Team sehr viel am Auto verbessert. Wir haben einen guten Motor und haben auch am Fahrwerk viel getan. Dazu kommt, daß ich die Strecken in Kärnten sehr, sehr gut kenne und dort auch immer in den letzten Jahren, auch schon in der Gruppe N mich immer mit dem Deutschen Hermann Gassner sehr knapp duelliert habe. Daher habe ich meiner Meinung auch gute Chancen gegen Baumschlager, Kopecky, Gassner und Harrach erfolgreich zu bestehen," erklärte der Lokalmatador.

Baumschlager hofft natürlich, seine Erfolgsserie bei der Castrol Rallye fortsetzen zu können:" Die Chancen gegen das WRC-Auto von Kopecky zu bestehen sehe ich schon durch die bessere Streckenkenntnis und vor den anderen Fahrern, an der Spitze mit Ruben Zeltner, Kris Rosenberger und Alfred Kramer brauche ich mich nicht zu fürchten."

Ein großartiges Duell zeichnet sich in der Gruppe N ab. Beppo Harrach möchte nach seinem frühen Ausfall in Griechenland wieder voll in Österreich punkten, Hermann Gassner will Führung in Österreich und im Mitropa Rallyecup übernehmen und Walter Kovar sowie Martin Zellhofer wollen zeigen, daß sie um nichts langsamer sind, als die beiden Erstgenannten.

In der Formel 2 gibt es einen Kärntner Zweikampf zwischen Heinz Jakobitsch und Marcus Leeb (beide Peugeot), die Dieselwertung könnte diesmal wieder an Andreas Waldherr oder Christian Lippitsch (VW) gehen, beide Motoren wurden in Deutschland revidiert. Die großen Fragezeichen bleiben hier die beiden Leader in der Dieselklasse Manfred Pfeiffenberger (SEAT) und Karim Pichler (Fiat Stilo). Sie können nur voll punkten, wenn die VW-Piloten in Schwierigkeiten kommen.

Bei den Fiat Stilos sollten wieder Pichler und Böhm vorne sein, interessant wird aber das Comeback von Meister Andreas Hulak, dies nach längerer Pause.


Castrol Rallye 2003, Pressedienst
Armin Holenia, Tel. +43 (0) 664 201 27 00
Wien, 10. Juni 2003


Created by Harald Illmer, © 2003, www.illmer-racing.at