Am Freitag, den 13.Juni ( gilt zwar sonst ehender als Unglückstag-hier
aber Gott sei Dank nicht!) starteten wir mit unserem wieder bestens
vorbereiteten, MITSUBISHI Lancer EVO III, bei der CASTROL-Rallye in
St.Veit/ Glan - Kärnten.
Diesmal meinte es der Wettergott alzu gut mit uns,und so wurden wir
für die vielen vorangegangenen veregneten Rennen mit bis zu 34
Grad!! entschädigt.
Schon beim Besichtigen konnten wir uns ein Bild der einzelnen SP´s
machen,welche in der heurigen Saison,sicher zu den anspruchsvollsten
zu zählen sind.
Auf den ersten Sonderprüfungen erwarteten uns abwechselnd immer
wieder Asphalt der sich mit Schotter abwechselte,zusätzlich wurde
auch von den Allradfahrzeugen( zu denen auch unser Auto gehört)
recht viele Steine auf die Strasse gebracht,was es etwas rutschiger
machte in den Kurven.
Nach Beginn der vierten SP begann es etwas zu regnen,was dann noch
stärker wurde,und mit einer Neutralisation der SP 5 endete.
Aber im Großen und Ganzen kamen wir an diesem Tag recht problemlos
über die Runden,und belegten den guten 36. Gesamtrang!!
Am Samstag begann der Renntag für uns schon um 7.30 Uhr, mit
der SP Zeltschach/Guttaring, danach folgte der Rundkurs Althofen,wo
zwei Runden gefahren wurden,die auch wieder teilweise auf Asphalt
sowie Schotter gefahren wurde,und den zahlreich erschienenen Zuschauern
die Möglichkeit gab,soviele Fahrzeuge als möglich zu sehen.
Dann folgte der Rundkurs in St.Veit auf der Trabrennbahn,wo drei Runden
gefahren wurden,danach kam erstmals an diesem Tag die längste
Prüfung dieser Rallye,mit insgesamt 30 km!!! wovon ca. die Hälfte
auf Schotter gefahren wurde.Diese Prüfung hatte es in sich,von
der Streke und von dem extrem heißen Temperaturen,hier fielen
auch einige Teilnehmer aus dem Bewerb durch Unfall aus,wobei man dazu
sagen muß,es gab keine Verletzten!
Auch wir mussten einmal durch einen Konzentrationsfehler einen sogenannten
"Notausgang" nehmen,wo wir aber nur etwa Zeit dadurch verloren
hatten.
Im Endklassement kam dann ein 7.Platz in der Gruppe N4, und ein 27.Gesamtrang
von 72 gestarteten Teams heraus,mit welchem wir bei unserem dritten
Einsatz sehr zufrieden sind,da wir uns doch noch etwas auf das neue
Fahrzeug einstellen müssen.