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R.
Baumschlager fährt in Judenburg um Gesamt- u.
Grp. A-Sieg
BRR-Teampartner
Toto Wolff will sich rehabilitieren, Hideg Teilnahme
ist offen. Wittmann jun. wird Start erst entscheiden,
Doppelreiter hofft auf Podiumsplatz
Viele offene
Fragen gibt es vor dem Start der Castrol Judenburg-Pölstal
Rallye im Kampf um den Gesamt- und Gruppe A-Sieg.
Sicher ist der
Start von Staatsmeister Raimund Baumschlager, der
nach einer kurzen Pause diesmal wieder mit dabei ist.
Seine Favoritenrolle ist damit unbestritten: „Natürlich
zählt für mich bei der Rallye meines Sponsors
nur ein voller Erfolg. Ich werde nach dem Griechenland
Einsatz unseres WM-Teams nun die nächsten Tage
bis zur Rallye verwenden, um weitere Test zu fahren.
Wir müssen dabei entscheiden, ob wir in unserem
Mitsubishi in Judenburg ein Grp.N-Fahrwerk einsetzen,
oder ob wir auf die ursprünglichen Teile zurückgreifen.
Ich freue mich schon auf die Castrol Rallye, es tut
jedenfalls gut neue Strecken kennen zu lernen.“
Sein Teampartner
bei BRR Toto Wolff, der zuletzt in Oberösterreich
einen wilden Ausritt zu verzeichnen hatte, möchte
sich in der Steiermark rehabilitieren. „Am ersten
Tag lief es dort für mich ausgezeichnet, ich
konnte eine SP-Gesamtzeit erzielen. Den zweiten Tag
musste ich auf Grund unseres vorzeitigen Out streichen.
Daher gilt die Devise für Judenburg zwei Tage
lang fehlerlos zu fahren, dann müsste es möglich
sein, einen Spitzenplatz herauszufahren.“
Der Start von
Krisztian Hideg, der in Oberösterreich schon
wie der sichere Sieger ausgeschaut hat, ist fraglich.
Teamchef Gottfried Kogler zur momentanen Situation:
„Der Wagen von Krisztian ist bei der Ostarrichi
Rallye durch den Aufprall an einen Baum schwer beschädigt
worden. Unsere Mechaniker zweifeln den Wagen bis zur
Castrol Rallye wieder fertig stellen zu können.
Die Chancen stehen 10:90. Ebenfalls noch offen ist
das Antreten von Franz Wittmann jun. Aus verständlichen
Gründen wird diese Entscheidung erst kurz vor
der Rallye fallen. Dem Veranstalter liegt jedenfalls
eine ordnungsgemäße Nennung vor.
Gespannt kann
man auf das Abschneiden von Kris Rosenberger im VW
KitCar sein. Der Niederösterreicher bekommt für
Judenburg einen Ersatzmotor und sollte damit sicher
eine entscheidende Rolle spielen können: „Am
Beginn war ich in Oberösterreich Dritter, dann
hatte ich mit dem Motor Leistungsverluste und fiel
zurück. Diesmal hoffe ich wird es besser laufen.“
Mit viel Selbstvertrauen
kommt der Gruppe A-Sieger der Ostarrichi Rallye David
Doppelreiter in die Steiermark: „Natürlich
weiß ich, dass mein Sieg glücklich war.
Ich bin aber schon manchmal unglücklich ausgefallen,
es gleicht sich immer wieder alles aus.
Aber ich fühle
mich im Auto derzeit sehr wohl, wir können schon
einen schönen Speed fahren und dies sollte sich
positiv auswirken. Mein größter Wunsch
ist aber wieder einmal eine Rallye bei Schönwetter
zu absolvieren. Nicht nur das dies unserem Peugeot
206 Fronttriebler mehr entgegen kommt sondern, ich
habe vom Regen ganz einfach genug.“
Ins gleiche Horn
stößt natürlich auch Markenkollege
Waldemar Benedict, der zuletzt in der 1600er Klasse
Zweiter hinter Doppelreiter wurde. Wieweit der Deutsche
Skoda WRC Pilot Thomas Wallenwein hier mitmischen
kann, bleibt abzuwarten.
Auch zwei Teams
aus Fohnsdorf werden diesmal in der Gruppe A dabei
sein. Robert Resch (Mitsubishi) und Erwin Hosner (Seat)
haben den Status von Lokalmatadoren und sollten auf
Grund ihrer Streckenkenntnis leichte Vorteile haben.
Der Stand in der Staatsmeisterschaft der Gruppe A:
1. Raimund Baumschlager
28 Punkte
2. David Doppelreiter 26
3. Toto Wolff 18
4. Kisztian Hideg 12
Andreas Waldherr 12
6. Stepan Vojtech 10
Waldemar Benedict 10
8. Franz Wittmann jun. 8
Kris Rosenberger 8
Jörg Rigger 8
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