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Vierfachsieger
Achim Mörtl gilt als Favorit auf den Gruppe N-Sieg
Jäger
sind Franz Sonnleitner, Willi Stengg jun., Mario Saibel
u. Ernst Haneder. Auch Kovar, Keferböck, Leeb,
Klein, Lichtenegger und Grössing mit Chancen
Sieht man von
Achim Mörtl ab, der mit seinem Gruppe N Subaru
zuletzt sogar die Gesamtwertung der Ostarrichi Rallye
gewonnen hat, wird es in Judenburg einen gnadenlosen
Kampf in der Gruppe N, um die restlichen Podiumsplätze
geben.
Mörtl hat
in der heurigen Saison bereits vier Siege eingefahren
und gilt in der Steiermark auch als haushoher Favorit:
„Natürlich will ich auch hier gewinnen.
Fünf Siege zu besitzen ist im Hinblick auf die
Staatsmeisterschaft schon ein schöner Polster.
Ob ich auch um den Gesamtsieg mitfahren kann, wird
vom Wetter abhängen. Wenn es wie zuletzt regnet
steigen meine Chancen, bei trockenen Strecken wird
dies nicht möglich sein. Da ist der Leistungsunterschied
zu den A-Autos einfach zu groß,“ erklärte
der Kärntner.
Aufsteiger der
Saison ist sicher Franz Sonnleitner. Der Niederösterreicher,
im letzten Jahr Sieger der Austrian Rallye Challenge,
hat sich vorerst mit seinem alten Mitsubishi eine
gute Ausgangsposition in der Meisterschaft geschaffen
und gilt jetzt mit dem Evo VIII schon als einer der
Mitfavoriten auf einen vollen Erfolg. Auch sein BRR
Teamkollege Mario Saibel, zuletzt Dritter in der Gruppe
N, hat sehr gute Chancen zumindest einen Podiumsplatz
herauszufahren.
De Farben der
Steiermark bei seiner nunmehrigen Heimrallye hochzuhalten
gilt es für Willi Stengg jun. Der Steirer besitzt
neben Mörtl und in Abwesenheit des Deutschen
Hermann Gassner, die größte Routine im
Feld: „Derzeit schaut es nicht so gut aus, ich
laboriere an einer hartnäckigen Grippe und hoffe
das sich diese Situation bis zum Start bessern wird.
Was das Sportliche betrifft werde ich wieder voll
auf Angriff fahren. Einmal den Achim zu schlagen muss
ganz einfach möglich sein. Dies allerdings nur,
wenn ich mich bei der Reifenwahl nicht irre und hoffentlich
diesmal das Getriebe hält.“
Aufsteigende
Form bewiesen zuletzt Johannes Keferböck und
Walter Kovar, sie sind fahrerisch durchaus in der
Lage mit der N-Spitze mitzuhalten. Dies gilt natürlich
auch für den oberösterreichischen Bäckermeister
Ernst Haneder der nach seinem Tief wieder Anschluss
an die Spitze gefunden hat.
Erfreulich
ist auch, dass mit Marcus Leeb und Marko Klein zwei
aufstrebende Talente versuchen werden, Anschluss an
die Topfahrer zu finden. Dies gilt auch für den
Steirer Gerwald Grössing.
Der Stand
in der Staatsmeisterschaft der Gruppe N:
1. Achim
Mörtl 48 Punkte
2. Franz Sonnleitner 34
3. Hermann Gassner 30
4. Mario Saibel 23
5. Willi Stengg jun. 19
6. Ernst Haneder 15
7. Walter Kovar 12
Johannes Keferböck 12
9. Tomasz Kaucic 10
10.Günther Lichtenegger 8
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