© 2006, Harald Illmer
 
 
Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft ebenfalls in Judenburg

Josef Pointinger (Ford) möchte Führung in der Steiermark weiter ausbauen. Seine Herausforderer heißen Lindner, Rosner, Huber, Friesenegger u. W. Kunz

Die neu geschaffene Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft bestreitet anlässlich der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye bereits ihren vierten Lauf in der heurigen Saison. Diesmal werden nicht weniger als 11 Mannschaften an den Start gehen.

Der bisherige Verlauf der Meisterschaft zeigte viel Spannung und Abwechslung. In den drei gefahrenen Läufen, ohne Berücksichtung der Klassen, gab es drei verschiedene Gesamtsieger. Im Lavanttal war es Johannes Huber, bei der Bosch Super Plus Rallye triumphierte Josef Pointinger und zuletzt bei der Ostarrichi Rallye hatte Hans Georg Lindner das bessere Ende für sich.

Lindner gelang es dabei seinen Ford Markenkollegen Pointinger mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute zu besiegen. Von den in Linz gestarteten acht Teilnehmern erreichten bei schwierigsten Bedingungen sechs Autos das Ziel in Bad Hall. Neben Lindner feierten Günther Kremel (Ford), Ossi Posch (Ford) und Walter Kunz weitere Klassensiege. Konrad Friesenegger (Opel) und Ernst Harrach (Porsche) sind dort ausgefallen.

In Judenburg werden alle bisherigen Gesamtsieger am Start sein. Hans Georg Lindner möchte an seine Vorjahreserfolge wieder anschließen und den Führenden in der Meisterschaft, Josef Pointinger neuerlich besiegen. Dieser wiederum bereitet sich gewissenhaft vor und leidet derzeit momentan unter enormen Zeitmangel: „Eigentlich wollte ich heute zur Pressekonferenz erscheinen, leider ist mir dies nicht möglich. Ich muss meinen Escort neu revidieren, da fehlt mir sonst jede Minute. Schließlich möchte ich meine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Die Konkurrenz die dies verhindern möchte ist sehr groß.“ Stark einzuschätzen in der Steiermark sind Walter Kunz (Porsche) als Tabellen-Zweiter, Christian Rosner (Porsche) der zum ersten Mal heuer das Ziel sehen möchte, sowie Johannes Huber (Porsche).

Punktestand nach drei gefahrenen Läufen:
1. Josef Pointinger 23 Zähler, 2. Walter Kunz 18, 3. Konrad Friesenegger 15, 4. ex aequo Hans Georg Lindner, Johannes Huber, Oswald Posch, Petra Kunz und Walter Stietka je 10 Punkte, 9. Christian Eberherr 6, 10. ex aequo Alois Nothdurfter, Gernot Zeiringer und Günther Kremel, alle 5 Punkte.