© 2006, Harald Illmer
Foto: Walter Vogler
 
 
Austrian Rallye Challenge fährt ihren dritten Lauf in der Steiermark

MSC Austria ist als Ersatzveranstalter eingesprungen, Wels wurde abgesagt. Teilnehmer werden nur Samstag starten, Favorit ist Wolfgang Schmollngruber

Erfreulicher Appendix der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye ist die Austrian Rallye Challenge geworden. Durch die Absage der Wels Rallye wurde seitens der Obersten Sportkommission der MSC Austria als erster Ersatzveranstalter mit der Durchführung betraut.

Die Teilnehmer an der Austrian Rallye Challenge werden nur das Programm am Samstag absolvieren. Insgesamt haben hier 20 Teams ihre Nennung abgegeben

Wer kann nun mit welchem Fahrzeug gewertet werden und auch Punkte erhalten?
Jeder Fahrer der im Besitze einer gültigen Lizenz der jeweiligen nationalen Sporthoheit ist und sich rechtzeitig eingeschrieben hat, kann teilnehmen. Was die Fahrzeuge betrifft, können World Rallye Cars, Allrad und Turbo angetriebene Fahrzeuge, die nach dem 31. 12. 1997 homologiert worden sind keine Punkte erhalten, wohl aber an der jeweiligen Veranstaltung der teilnehmen.

Zugelassen und Punkte erhalten alle Fahrzeuge aus den Bereichen der Gruppen N (inklusive N-GT), Gruppe A, Gruppe D (Dieselfahrzeuge inkl. Fahrzeuge mit alternativen Treibstoffen) in den Klassen bis 1400 ccm, bis 1600 ccm, bis 2000 ccm und über 2000 ccm. Dazu kommen Historische Fahrzeuge und Fahrzeuge der Gruppe H die aber gewisse Auflagen der Sporthoheiten erfüllen müssen.

zur Austrian Rallye Challenge 2006 zählen:
21/22. April Triestingtal Rallye
12/13. Mai Autonova Rallye Tisnov (CZE)
16/17. Juni Castrol Judenburg-Pölstal Rallye
28/29. Juli Mühlviertel Rallye
11/12. August Rallye Sprint
01/02. September ADAC Niederbayern Rallye
06/07. Oktober Herbst Rallye Leiben
27/28. Oktober Nat. OMV Rallye Waldviertel

Sieger der Austrian Rallye Challenge des Jahres 2005 wurde Franz Sonnleitner, der im heurigen Jahr für tolle Leistungen in der Gruppe N-Meisterschaft sorgt.

In den beiden ersten Rallyes 2006 dominierte Wolfgang Schmollngruber (Mazda), der sich damit auch in der Gesamtwertung an die Spitze setzte. Im Triestingtal war er vor Alexander Mayer (Mazda), Hubert Kapeller (Audi), Johann Grabner (Mitsubishi) und Gerhard Haidinger (Mitsubishi) erfolgreich. Bei der Rallye Tisnov in Tschechien hieß die Reihenfolge Schmollngruber vor Christian Nitsche (Subaru), Hubert Kapeller (Audi), Josef Schrott (Lancia) und Philipp Manhart (Peugeot).

Damit ergibt sich folgender Zwischenstand in der Gesamtwertung:
1.Wolfgang Schmollngruber 57,09 Punkte, 2. Philipp Manhart 52,18, 3. Hubert Kapeller 44,27, 4. Alexander Mayer 36,18, 5. Johann Grabner 27,36, 6. Gerhard Haidinger 25,45, 7. Jiri Jatel sen. 24,83, 8. Konrad Mayer 23,67, 9. Christian Nitsche 23,50 und 10. Manfred Degelsegger 22,55 Punkte.