Nach
dem krankheitsbedingten Ausfall von Franz Wittmann jun. und
dem Karriereende von Achim Mörtl (private Gründe),
dürfen sich gleich sechs Teams berechtigte Hoffnungen
auf einen Podiumsplatz machen.
Judenburgs Frau Bürgermeister
Grete Gruber nimmt bei Stadtkurs am Freitag am heißen
Sitz im Vorausauto Platz.
Raimund Baumschlager
bekommt neue Konkurrenz im Rennen ums Stockerl. Dabei sind
es aber allesamt alte Bekannte, die durch den Ausfall von
Franz Wittmann jun. und Achim Mörtl zum Sturm auf das
Podest blasen. Allen voran die beiden VW Golf KitCar-Piloten
Andreas Waldherr und Kris Rosenberger. Wie schon vor knapp
einem Monat bei der Bosch Super Plus Rallye in Pinggau sollte
der hohe Asphaltanteil der Castrol Judenburg-Pölstal
Rallye (85 Prozent) den zweiradgetriebenen Fahrzeugen entgegen
kommen.
Voller Spannung wird
die Entscheidung erwartet, wer den Gas-Mitsubishi aus dem
Hause Stohl-Racing pilotieren wird. Bis Freitag 10.00 Uhr
(Ende der administrativen Abnahme) haben „Stammpilot“
Beppo Harrach und WM-Haudegen Manfred Stohl dafür Zeit.
Derzeit erholt sich Harrach von seiner Operation im Hotel,
während Stohl die letzten Vorbereitungen für einen
möglichen Start trifft. Nach dem Auftritt bei der Bosch-Rallye
ist der Gasbolide jedoch ein seriöser Anwärter aufs
Podium.
Raimund Baumschlager
geht sogar noch weiter: „Ich glaube, dass der Gas-Mitsubishi
ein ganz heißer Anwärter auf den Sieg ist. Egal,
ob Harrach oder Stohl fährt. Und gerade am ersten Tag
werden die Waldherr und Rosenberger ganz vorne zu finden sein.
Wenn sie vor der abschließenden Runde am Samstag, bei
der der Schotteranteil höher ist, genug Vorsprung haben,
wird es für mich ganz schwer.“
Wie es ist, bei der Castrol
Judenburg-Pölstal Rallye am Stockerl zu stehen, weiß
Mario Saibel. Im Vorjahr driftete der Wiener auf Platz drei.
Das will er 2007 wiederholen. Über genug Kraft sollte
sein Gruppe-A Mitsubishi Lancer Evo VIII verfügen. Und
da er dadurch um keine Meisterschaftspunkte kämpft, zählt
eben nur eine Top-3-Platzierung.
Hoffnung darauf darf
sich auch Willi Stengg machen. Selbst wenn der Steirer die
Streckenführung nicht so genau kennt, sollte seine Routine
der Schnelligkeit keinen Abbruch tun.
Im Rallyefieber befindet sich die Bürgermeisterin von
Judenburg, Frau Grete Gruber. Die Stadtchefin nimmt am Freitag
beim Rundkurs am heißen Sitz des Vorausautos Platz.
Dabei umkreist sie auf der 4,46 Kilometer langen Strecke gleich
zwei Mal ihr Rathaus. Der Start des publikumswirksamen Stadtkurses
ist um 20.30 Uhr. Die Frau Bürgermeister kommt einige
Minute davor in den Genuss des PS-Zaubers.
Castrol Judenburg-Pölstal Rallye 2007
Pressedienst Armin Holenia
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