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Wiener Mitsubishi Gruppe-A-Pilot
baut auf der zweiten Runde des zweiten Tages seinen Vorsprung
auf 19,3 Sekunden aus. Gesamtdritter Andreas Waldherr stellt
sein VW Golf KitCar am Rundkurs in Pöls (SP 12) wegen
zu hoher Öltemperaturen ab und gibt auf.
Duell Tosovsky
gegen Grössing (um Platz fünf) bestimmt das Finale
des vierten Laufes zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft
2007
Mario Saibel (Mitsubishi
LancerEvo VIII, Gr.-A) steht kurz vor seinem ersten Gesamtsieg
bei einem Lauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft.
Der 32-jährige Wiener liegt drei Sonderprüfungen
vor Schluss der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye 19,3
Sekunden vor seinem ersten Verfolger, dem Vorjahressieger
Raimund Baumschlager, der auf einem seriennahen Mitsubishi
Lancer Evo IX unterwegs ist. Grundsätzlich könnte
sich der Rosenauer mit Platz zwei zufrieden geben, denn für
die Staatsmeisterschaft würde er die vollen Punkte bekommen,
da Saibel mit dem Gruppe-A8-Boliden nicht punkteberechtigt
ist. Der Vorsprung des Vorjahres-Dritten wuchs auf der zweiten
Runde des zweiten Tages an, auf der Mario Saibel zwei, der
drei Sonderprüfungen für sich entscheiden konnte.
Der tragische Held der
Rallye heißt Andreas Waldherr. Nachdem der Niederösterreicher
lange um den Gesamtsieg mitfightete, musste er das VW Golf
IV KitCar auf der 12. Sonderprüfung (Rundkurs Pöls)
abstellen. Trotz Wechsel des Wärmetauschers am Samstag
in der Früh, kletterte die Öltemperatur immer wieder
in den roten Bereich. Die Gefahr eines Motorschadens war zu
hoch. Waldherr lag zum Zeitpunkt der Aufgabe nur 0,5 Sekunden
hinter Raimund Baumschlager auf Platz drei und am Ende des
ersten Tages sogar nur eine Sekunde hinter Mario Saibel, dem
Führenden. Neuer Dritter ist nun Willi Stengg (Mitsubishi
Evo IX, Gr.-N).
Dennoch sorgt die Castrol
Judenburg-Pölstal Rallye auch weiterhin für spannenden
Motorsport. Aüßerst knapp verläuft nämlich
der Kampf um Platz fünf. Der Tscheche Jiri Tosovsky (Mitsubishi
Lancer Evo IX) und Gerwald Grössing (Mitsubishi Lancer
Evo VII) gönnen sich keine Verschnaufpause. Derzeit sind
es acht Sekunden, die Grössing auf Platz fünf fehlen.
Dabei geht es aber weniger um die ÖM, für die Tosovsky
nicht genannt hat, sondern viel mehr um den Mitropacup. Die
Gesamtwertung dieser Konkurrenz konnte der Tscheche im Vorjahr
für sich entscheiden und verwies dabei den Österreicher
auf Platz zwei.
Die letzte Sonderprüfung
der Castrol Judenburg-Pölstal Rallye wird um 16.36 Uhr
gestartet. Eine Stunde später wird das erste Fahrzeug
über die Zielrampe vor dem Rathaus in Judenburg rollen.
Zwischenstand
nach zwölf von 15 Sonderprüfungen
01. Mario Saibel/Daniela Weissengruber (Ö) Mitsubishi
Evo VIII, Gr.-A 1:09:23,5 Std.
02. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Ö) Mitsubishi
Evo IX, 1. Div.I + 19,3 Sek.
03. Willi Stengg/Daniela Bayer (Ö) Mitsubishi Evo IX,
2. Div.I + 1:16,6 Min.
04. Beppo Harrach/Andreas Schindlbacher (Ö) Erdgas Mitsubishi
Evo IX + 2:01,1 Min.
05. Jiri Tosovsky/Michal Slama (CZ) Mitsubishi Evo IX + 3:14,4
Min.
06. Gerwald Grössing/Sigi Schwarz (Ö) Mitsubishi
Evo VII, 3. Div.I + 3:22,4 Min.
07. Kris Rosenberger/Tina-Maria Monego (Ö) VW Golf IV
KitCar, 4. Div.I + 4:47,4 Min.
08. Hannes Danzinger/Pia-Maria Schirnhofer (Ö) Erdgas
VW Golf IV KitCar, 5. Div.I + 5:18,2 Min.
09. Ludwig Holnburger/Belinda Ettenhuber (D) Mitsubishi Evo
VII, 5. Gr.-N + 5:26,8 Min.
10. Willi Rabl jun./Uschi Breineßl (Ö) VW Golf
IV Tdi KitCar, 1. Diesel + 5:31,9 Min.
Castrol
Judenburg-Pölstal Rallye, Pressedienst
Armin Holenia
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